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Lexikon - Wasserturm

Wasserturm

 

Wassertürme haben eine genial einfache Funktionsweise: man stellt einen Behälter auf, der höher liegt als alle umliegenden Häuser; so kann das Wasser aus diesem Behälter bei Bedarf, einfach der Schwerkraft (seinem eigenen Gewicht) folgend, nach unten zu allen Wasserhähnen der Umgebung fließen. Ein Ort im Tal braucht natürlich keinen Wasserturm, da wird der Wasserbehälter einfach am Berg platziert. In einer größeren Ebene aber ist der Wasserturm die technisch einfachste Lösung.

Die meisten Wassertürme in Deutschland entstanden gegen Ende des 19. Jahrunderts und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Heutzutage werden fast nur noch Erdbehälter mit Pumpen zur Druckerzeugung gebaut, weil die Investitionskosten wesentlich geringer sind. Auch bestehende Wassertürme werden immer weniger ihrer ursprünglichen Bestimmung gemäß genutzt, denn trotz der grundsätzlich einfachen Konstruktion von Wassertürmen ist die Wartung ihrer Hochbehälter aufwändiger als die von Erdbehältern. Viele sehenswürdige Wassertürme dienen heute als Aussichtsplattform, Museum oder Restaurant. Einige Wassertürme sind sogar zu Wohnhäusern oder Hotels umgebaut worden.

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